Schutz gegen Radongas in Gebäuden: Das gesetzliche Umfeld

Verschiedene geltende Vorschriften verpflichten, daß Maßnahmen ergriffen werden, um minimale Gesundheit und Sicherheit in einem Gebäude zu gewährleisten.

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Radongas in Gebäuden

Hier eine kurze Zusammenfassung vorhergehender Artikel zu Radongas in Gebäuden: Radon ist ein radioaktives Gas, das aus felsigen Böden austritt. Da es farb- und geruchlos ist, ist es schwer zu erkennen und sammelt sich im Gebäudeinneren und in geschlossenen Räumen an, was ein potentielles Risiko für die Gesundheit der Menschen darstellt.

Das Eindringen von Radongas ins Gebäudeinnere, kann duch verschiedene Elemente ermöglicht werden: Risse und Öffnungen in der Fassade - falls die Außenluft verschmutzt ist -, Kellerwände - falls sie nicht wasserdicht genug sind - oder der Kontakt des Bodens mit dem Baugrund - falls eine Anti-Radon Barriere fehlt-.

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Vorschriften bezüglich Radongas

Internationaler Rechtsrahmen

Um das Risiko von Lungenkrebs im Zusammenhang mit Radon zu verringern, empfiehlt die Europäische Kommission Euratom 90/143, daß Radonkonzentrationen von 400 Bq/m3 in bestehenden Gebäuden und 200 Bq/m3 in neuen Gebäuden nicht überschritten werden.

Die internationale Strahlenschutzkommission, welcher auch Spanien angehört, hat in ihrer Radon-Verlautbarung von 2009 eine Überarbeitung der Belastungswerte von Radon und dessen Nebenprodukte, die nicht zu überschreiten sind, presentiert. Besagte Überarbeitung ist dank neuverfüglicher Information über gesundheitliche Radon-Auswirkungen gerechtfertigt und reduziert den maximalen Wert für Wohngebäude von 600Bq/m3 in 2007 auf 300Bq/m3 en 2009 . Im Bezug auf Arbeitsbgedingungen, wird davon ausgegangen, daß ab 1.000Bq/m3 Schutzmaßnahmen ergriffen werden sollten.

Die internationale wissenschaftliche Gemeinschaft ist sich einig, daß die einflussreichsten Faktoren für die Radonkonzentration in Gebäuden in drei Gruppen eingeteilt werden kann:

  1. Geologische Faktoren: Radongas-Konzentration im Boden, Gesteinbeschaffenheit, und Luftdurchlässigkeit;
  2. Konstruktionsfaktoren: Die Existenz von Kellern oder Fundamentböden, das Vorhandensein von Radon-Barrieren und / oder Lüftung, andere Konstruktionselemente;
  3. Atmosphärische Faktoren: Druckunterschiede zwischen im Boden und im Freien gebundenem Gas, Niedeschläge, Temperatur, Wind.

Generell werden in einem Großteil von Ländern maximal wünschenswerte Radonkonzentrationen für ein Gebäudeinneres festgelegt und Richtlinien zur Risikobewertung und Lösung erstellt. Diese betonen die Bedeutung von Vorbeugungsmaßnahmen.

 

Schutz gegen Radongas in einem Gebäude

In diesem legislativ undefinierten Umfeld, ist es notwendig, einen Schutz gegen Radongas in Neubauten wie auch in schon-errichteten Gebäuden zu haben.

Radonschutz in Neubauten

Es gibt zwei Möglichkeiten, das Problem von Radongas in Neubauten anzugehen: die Existez von naheliegendem Gas zu vermeiden oder dessen Eindrang durch die Gebäudehülle zu vehindern.

Vom Punkt der Konstruktion wären die Lösungen:

  • Beseitigung der aus dem Boden tretender Gase durch, zum Beispiel, eine ventilierte Fundamentplatte.
  • Verwendung einen Anti-Radon Barriere in den Konstruktionselementen der Gebäudehülle.

Radonschutz in schon-bestehenden Gebäuden

 Nach Untersuchung des Problems, stellen sich einige mögliche Lösungen:

  • Abdichten von Rissen, Fugen und anderen Eintrittsstellen der Installation
  • Isolierung von Untergeschossen, wie Keller und Garagen.
  • Installierung einer mechanischen Belüftungsanlage in betroffenen Räumen
  • Anbringung von Anti-Radon Barrieren an Bodenkontaktstellen

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